Versand von Instrumenten bei Privatverkauf: Informationen und Tipps. Käuferkreis erweitern.

Dieses Thema im Forum "Artikel" wurde erstellt von bazzshot666, 18. September 2016.

Schlagworte:
  1. bass1-2

    bass1-2 I ♥ BASS

    Bassix:
    ß3.558
    ...dann geht der käufer aber ein wirkliches risiko ein, denn wenn das paket beschädigt wird (aus welchen gründen auch immer) und der spediteur es auf eine mangelhafte verpackung zurückführt (im fall der dhl wäre die beschädigung ja der beweis für eine unzureichende
    verpackung), die "anscheinend" bestehende versicherung nicht greift.
    und: wenn du versendest schließt du doch einen vertrag mit dem spediteuer - von daher müsstest doch auch du den schadensfall regel, oder?

    das finde ich das gute bei dpd: hier - scheint mir - kann der käufer den rücktransport abwickeln ohne das der verkäufer in einen vertrag mit dem spediteur eintritt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2016
  2. cellkirk74

    cellkirk74 Kalif anstelle des Kalifen

    Bassix:
    ß69.412
    Warum? auch zB bei gls kann der Käufer den Versand organisieren bzw. online den Packetschein erstellen und so an sich selbst schicken.
     
  3. bass1-2

    bass1-2 I ♥ BASS

    Bassix:
    ß3.558
    ...die formulierung
    hatte ich nicht so verstanden, dass der käufer auch den versand organisiert...mir gings auch nicht um dpd oder gls sondern darum,
    dass der käufer auch auftraggeber des spediteurs sein sollte da sonst alles am verkäufer kleben bleibt...

    ich hab´s jetzt aber verstanden....
     
  4. basskontra

    basskontra Member

    Bassix:
    ß2.288
    Wichtiges Thema! Einiges dazugelernt. Meine Erfahrungswerte:

    In Sachen "Sorgfalt" tun sich die Paketdienste alle nichts. Für GLS spricht leider, dass sie im Gegensatz zu DHL den nicht demontierten Bass zu normalen Tarifen transportieren, man spart den Sperrgutzuschlag, das 3 - Meter - Gurtmaß passt ganz bequem.

    Allerdings widerspreche ich dem Eingangspost ganz entschieden in der Kofferfrage: Ich halte einen Koffer für die schlechtere Wahl!! Der harte Koffer gibt einen harten Stoß von außen direkt an das im schlimmsten Fall passgenau in hartem Schaum gelagerte Instrument weiter. Jüngst im Bekanntenkreis kam es zu einem Kopfplattenbruch an einem sehr wertvollen Bass aus genau diesem Grund. Das Paket war äußerlich vollkommen unbeschädigt, ist aber offenbar abgestürzt - bei UPS wird empfohlen, die Verpackung auf einen möglichen Sturz aus 2 Metern Höhe zu kalkulieren! - und durch den Stoß auf den Koffer, der unbeschädigt blieb, riss die Kopfplatte. Ein befreundeter Musikalienhändler, der viel verschickt, empfiehlt, Instrumente möglichst weich mit viel LUPO einzuwickeln und dann einen doppelten Karton zu wählen. Gibson - Gitarren nimmt er nur an, wenn sie OHNE Koffer zurückgeschickt werden, da geht wohl dauernd was kaputt beim Transport.

    Ich nehme immer Gigbags, LUPO unter die Saiten, ordentlich LUPO ums Gigbag, danach in 2 Kartons aus dem Abfallhaufen des Baumarktes in meiner Nähe. In gut 20 Jahren ist mit diesem Verfahren jedes Instrument sicher und unversehrt gelandet.

    Dass das Abspannen der Saiten Legende ist, habe ich schon geahnt. Mich würde mal interessieren, ob jemand bei abgeschraubtem Hals - und damit logischerweise abgespannten Saiten - den Spannstab lockert. Ich habe das bisher ignoriert aus Unwissenheit, es ist aber auch nie schief gegangen. Vielleicht ist der Effekt bei kurzen Versandzeiten zu vernachlässigen.
     
  5. el BASStard

    el BASStard Hey Hey, My My, Rock'n'Roll will never die!

    Bassix:
    ß2.551
    wie sah der Bass aus der drin war?
     
  6. fraba65

    fraba65 New Member

    Bassix:
    ß83
    Tach auch.
    Benutzt keiner von euch iloxx? Mache ich seit Jahren mit dem Verschicken von Bässen. Kostet 11,40 Euro mit Abholung vor Ort für normale Kartons. Da gibste die Abmaße des Pakets ein und bekommst den Preis genannt.
    Das wird dann von DPD durchgeführt und ist wesentlich billiger als DPD direkt...
    VG, Frank
     
    mmsub5 gefällt das.
  7. seppblind

    seppblind Well-Known Member

    Bassix:
    ß28.184
    Naja, dank einem passablen hardcase hat er's gut überstanden,
    er war halt leicht feucht an der oberfläche.
     
  8. precision78

    precision78 Well-Known Member

    Bassix:
    ß42.153
    Ich habe da ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Thema.
    Auch ich habe schon diverse Musikartikel verschickt und mir schicken lassen, mit unterschiedlichem Ergebnis.
    Bei Instrumenten sehe ich nicht so ein großes Problem, sofern diese sorgfältig verpackt sind. Anders bei Amps und Boxen. Einmal habe ich eine SAD-Box verschickt, welche beschädigt beim Empfänger ankam. Der Schaden hielt sich allerdings mit einer gebrochenen Stapelecke aus Plastik in Grenzen. Diese habe ich dem Käufer ersetzt. Die Box wurde aber eindeutig auf der Ecke aufgeschlagen. Und wenn ich Paketfahrer beobachte, welche Pakete aus dem Fahrzeug auf die Straße werfen, gibt mir das auch nicht gerade ein gutes Gefühl.

    Eine Problematik sehe ich aber nicht nur beim eigentlichen Versand, sondern ggfs auch mit den Geschäftspartnern. Schließlich weiß ich in den meisten Fällen nicht, mit wem ich es zu tun habe.
    Beispielsweise ein Trace Topteil, welches ich nach Österreich verschickt habe. Der Käufer behauptete, der Verstärker sei defekt und ich habe ihn bewusst betrogen. Ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht, den Amp direkt zu meinem Techniker, welcher das Teil vor dem Verkauf noch gecheckt hatte, zwecks Überprüfung zu schicken. Auf wundersame Weise war dann plötzlich nur die Vorstufenröhre beim Versand kaputt gegangen.
    So etwas Ähnliches habe ich vor vielen Jahren erlebt, als ich eine tadellose Auspuffanlage für ein Oldtimer-Motorrad verschickt habe. Diese ist dann kurioserweise auf dem Postweg nach Hamburg komplett durchgerostet... Der Käufer verlangte den Kaufpreis zurück, was ich natürlich ablehnte. Daraufhin hat er mich verklagt, legte einen Schrottauspuff von sich zur Begutachtung vor und bekam vor Gericht Recht. Das Schlimme war, dass es sich auch noch um einen Clubkameraden handelte.

    Deshalb bin ich in dieser Hinsicht auch konservativ und bevorzuge eine Besichtigung vor Ort oder bestehe ausdrücklich darauf, dass der Käufer das Versandrisiko übernimmt.

    Natürlich gibt es auch genügend schwarze Schafe bei Verkäufern, ich habe auch schon Schrott geschickt bekommen, die Beschreibung der gekauften Artikel sah ganz anders aus.

    Und ein Instrument möchte ich auch anspielen, die Streuungen sind mir da zu hoch.
     
  9. MPFrenkel

    MPFrenkel Active Member

    Bassix:
    ß963
    Meine Erfahrung hier ist, dass bei unsauber gearbeiteter Kombination aus Halstasche und Hals oftmals dünne Ausgleichsstreifen aus Furnier zum Ausgleich eingelegt werden. Vielleicht hatte hier der Versender beim Zerlegen nicht aufgepasst und die herausfallenden Streifen ignoriert. Allerdings ist das kein Beinbruch, solche Streifen gibt's im Baumarkt, das ganze ist aber beim Einstellen dann ein wenig "frickelig", kann sich aber lohnen. Wobei: Ich bevorzuge immer noch saubere Handwerksarbeit, diese kann man aber bei günstigen und industriell gefertigten Instrumenten nicht immer voraussetzen.
     
  10. MPFrenkel

    MPFrenkel Active Member

    Bassix:
    ß963
    Grundsätzlich finde ich den Artikel von @bazzshot666 super, weil dieser (teilweise ergänzt um die Folgeposts) einen guten Überblick über alle Aspekte des Versands gibt. Und wenn alle Beteiligten an der "Logistikkette" das tun, was sie sollen, dann funktioniert so ein Versand auch wunderbar. Stressig wird's nur, wenn eben was schief geht, aber das Risiko besteht eben.
    Ich habe bisher die Artikel, die ich kaufen wollte immer in der Region gesucht, bzw. interessante Instrumente / größeres Zubehör "ignoriert" wenn es von einem zu weit entfernten Anbieter kam. Natürlich habe ich mich auch im Verkaufsfall vor dem Aufwand gescheut Equipment zu verpacken und zum nächsten GLS-Shop (oder zu vergleichbaren Anbietern) zu fahren. Es ist doch einfacher Kaffee zu kochen und auf den Käufer zu warten :kaffee:. Glücklicherweise sind das Rheinland / das Ruhrgebiet recht dicht besiedelt, so dass hier auch einige Bassisten / Bassicer anzutreffen sind.

    Durch den Artikel bin ich aber motiviert, meine Bedenken aufzugeben und ggf. auch meine Faulheit zu überwinden, weil dies einfach die Möglichkeiten des Kaufs / Verkaufs / Tausches erweitert!

    Auf der anderen Seite halte ich es aber auch mit meinen Vorrednern: Ich habe bisher sowohl bei Käufen als auch Verkäufen nur gute Erfahrungen gemacht und nette Bassicer kennengelernt mit welchen größtenteils weiterhin Kontakt besteht. Diese Bekanntschaften möchte ich nicht missen ... und das spricht natürlich auch für dieses Forum hier!
     
  11. precision78

    precision78 Well-Known Member

    Bassix:
    ß42.153
    Mit Bassic-Kollegen habe ich bislang auch nur positive Erfahrungen gemacht, einige habe ich auch persönlich kennengelernt.
    Aber auch hier können sich schwarze Schafe tummeln, eine Sicherheit gibt es in der Anonymität des Internets nicht. Bei Bassic kann sich schließlich jeder anmelden.

    Edit:
    Und wie oben schon geschrieben, selbst ein Mitglied des eigenen Oldtimer-Clubs hat mich beschissen und auch noch vor Gericht Recht bekommen, obwohl ich sogar glaubwürdige Zeugen hatte...
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2016
  12. MPFrenkel

    MPFrenkel Active Member

    Bassix:
    ß963
    Du hast sicher recht, ich habe aber bisher nur Situationen erlebt, wo es durch eine Kleinanzeige zu einem Kontakt gekommen ist, man sich dann persönlich getroffen hat und die jeweiligen Käufe / Verkäufe dann auch zustande gekommen ist. Zu diesen "Kollegen" besteht der Kontakt weiterhin.
     
  13. basslife

    basslife Musiker, is halt so....!

    Bassix:
    ß11.420
    Meine Erfahrungen:
    - Bass aus Australien (ebay) gekauft. Abgeschraubter Hals, knubbeliges, kaum gepolsterter Karton, per FedEX geliefert (bis Zoll). Bass war OK, keine Beschädigungen.
    - 2 Studiomonitore gekauft, DHL hat geliefert, Paket hatte nur eine kleine, flache Delle, nix was auffällt. Im Paket war bei einem Lautsprecher der Magnet durch einen heftigen Aufschlag vom Alukorb des Lautsprechers abgebrochen. Versicherung bezahlt nicht (zu schlecht verpackt!)
    - Bass gekauft, DHL hat geliefert, Paket war optisch leicht eingedrückt. Im Paket Hals gebrochen. Versicherung bezahlt nicht (zu schlecht verpackt!)
    - 3 Bässe und mehrere Lautsprecher (alles natürlich nacheinander) gekauft und verkauft und üler GLS erhalten und versendet. Alles immer OK, trotz oftmals mangelhafter Verpackung.

    Mein Fazit: per DHL nur noch Sachen versenden, die nicht kaput gehen können. Der kapute Bass und die Monitore waren so verpackt, dass die locker aus 2 Metern Höhe hätten runterfallen können. Bei ordnungsgemäßer Behandlung der Pakete wäre da nix passiert. Große Sachen nur noch mit GLS. Hier möchte ich aber auch sagen, dass es wohl nicht unbedingt auf das Versandunternehmen ankommt, sondern auf die Mitarbeiter und wie die die Pakete behandeln.
     
    manbinichgut:), MPFrenkel und fiss-a-wiss gefällt das.
  14. bassatuba

    bassatuba Vielleicht kommt mal ein besseres Bild

    Bassix:
    ß5.249
    GLS bitte nicht für den Versand in die Schweiz. Hier müssen Zollformalitäten abgewickelt werden, die GLS nicht selber durchführt, was regelmässig zu hohen Spesen führt (vom Empfänger zu bezahlen).
    DHL wickelt die Zollfomalitäten selber ab und die gesamten Transportkosten sind dadurch deutlich günstiger und der Transport schneller.
     
    fiss-a-wiss gefällt das.
  15. nuklo

    nuklo Active Member

    Bassix:
    ß5.122
    GLS only - war immer schneller und DHL hat meine Speaker komplett geschrottet abgeliefert und sich nach über 8 Monaten nicht auf die Reklamation gemeldet, 300 Euro schaden. Zu Zollformalitäten, diese fallen im Verkehr mit Nicht-Eustaaten, also Ich Schweiz an und werden normalerweise mit ca. 30-50.- Bearbeitung verbucht (kostet auch bei DHL nicht wenig). Das teure sind allerdings die Steuern. Ch= 8% Mwst. und im Gegenverkehr glaube ich 22%? in Deutschland! Dumm, wenn man's nicht weiss...
     
    SuperFour gefällt das.
  16. Stardust

    Stardust New Member

    Bassix:
    ß83
    Bei GLS und DPD kann ich nur sagen: Da wird nicht geklingelt. Und der Benachrichtigungsschein wird an die Hauseingangstür geklebt und nicht in den Briefkasten geschmissen. Habe bisher sehr gute Erfahrungen mit DHL gemacht.

    Abgeschraubter Hals ja/nein: Eine sauber gearbeitete Halstasche mit einem sauber passenden Halsfuss und den sauber gesetzten Schraubenlöchern lässt nur eine Möglichkeiten zu den Hals einzusetzen. Sollte tatsächlich leichtes "Spiel" vorhanden sein: Hals einsetzen, Schrauben leicht anziehen, tiefste und höchste Saite leicht auf Spannung aufziehen, Hals an den Saiten ausrichten und festziehen.

    Abgeschraubter Hals für immer verzogen: Gut getrocknetes Holz verzieht sich nicht irgendwie.
     
  17. fengo

    fengo New Member

    Bassix:
    ß2.043
    Hallo zusammen,
    Hat mir jemand einen Tipp mit wem ich einen Bass von Deutschland in die Schweiz schicken kann. Was ist zu beachten wg " Nicht EU Land"
    Hopp Schwiz
     
  18. f_luxus

    f_luxus Hauptsache es basst im Handgepäck...

    Bassix:
    ß25.936
    Wie weit wohnst du denn von der Grenze weg?
     
  19. fengo

    fengo New Member

    Bassix:
    ß2.043
    in einer starken Stunde bin ich in Basel- der Bass sollte nach Bern
     
  20. Klaus

    Klaus Well-Known Member

    Bassix:
    ß6.766
    Nachdem DPD in den Shops keine Pakete mit Längen über 100 cm mehr annimmt bleibt für den Bass Versand ohne abgeschraubten Hals ja nur noch GLS.

    Hatte jahrelang DPD genutzt, gerade wegen der möglichen Länge, doch das ist leider vorbei.

    Iloxx kannte ich nicht, doch das geht ja nur mit Abholung zu Hause ... und da muss man dann meist einen ganzen freien Tag für opfern.
     

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