Versand von Instrumenten bei Privatverkauf: Informationen und Tipps. Käuferkreis erweitern.

Dieses Thema im Forum "Artikel" wurde erstellt von bazzshot666, 18. September 2016.

Schlagworte:
  1. BassTart

    BassTart verrickt, donnergevögelt und röhrenkrank

    Bassix:
    ß10.712
    Tja. Daß der Hans top ist steht vollkommen außer Zweifel!:-) Aber ich finde es schon traurig, daß er, damit die Kunden glücklich sind, den durch den Versender verursachten wirtschaftlichen Schaden ausbügeln muß:rolleyes:.
    Nagut. Meiner Erfahrung nach ist allerdings JEDE Verpackung aus der Sicht der Versender miserabel. Zumindest wenn was passiert.xx(
    Das alles bestätigt meine Befürchtung. Die zahlen ganz offensichtlich einfach nie.xx( Die "Versicherung" ist also nicht das Papier wert, auf dem sie steht. Was für eine Rechtsschutzversicherung müsste man eigentlich haben, um diesen Halsabschneidern mal so richtig juristisch den...aufzureißen?
     
    Vint und Chuck gefällt das.
  2. 5Bässer

    5Bässer Well-Known Member

    Bassix:
    ß15.311
    Ich habe diverse Versender ausprobiert. Kleine Pakete sende ich mit DHL, grosse nur noch mit GLS, auch Europaweit. Preise sind gut und es geht schnell. Hermes war sind ok, dauert mir aber zu lange.
    Bei ca. 80 GLS Sendungen gab es ein Mal ein Problem, das gelöst werden konnte.
    Das sind meine Erfahrungen und ich krieg keine Provision...
     
  3. Dr.Gore

    Dr.Gore Well-Known Member

    Bassix:
    ß8.183
    An der Stelle mal der Hinweis dass es beim Musicstore aktuell Bass Softcases für 40€ gibt. Versandfrei liefern die ab 25€ glaube ich. Sicher keine schlechte Lösung so ein Teil beim Versand von teuren Instrumenten zu bestellen. Man bekommt halt gleich nenn Karton dazu. Und NEIN ich arbeite nicht beim MS...
     
  4. b_string_funk

    b_string_funk Active Member

    Bassix:
    ß12.260
    Niemand verschickt mit FedEx oder UPS?
     
  5. Ramsay Bolton

    Ramsay Bolton Well-Known Member

    Bassix:
    ß9.821
    DHL hat es bei mir abgelehnt den Orange Karton zu verschicken. Wäre machbar, aber nur Vertragspartner dürfen nicht rechteckige Kartons verschicken...
     
  6. Chuck

    Chuck Chorknabe

    Bassix:
    ß192.628
    Ich habe im Laufe meines Unwesens doch schon einige Bässe verschickt und gesendet bekommen. Etliche kamen aus verschiedenen Ecken in den U.S. of A. und sind alle unbeschadet angekommen, ob aus Seattle, WA oder Allen, Tx und Sun City West, Az.
    Die ersten Instrumente kamen mit GLS, die hatten damals auch die Verzollung übernommen. Dann war ich aber mal angesäuert als ich eine Mahnung bekommen hatte, obwohl ich das Zahlungsziel noch lange nicht ausgeschöpft hatte.
    Im Jahr 05 hatte die Deutsche Post AG die Weiterleitung dieser Sendungen selber übernommen. Bis zum nächsten Zollamt. Da machte ich die Erfahrung, dass dieses topografisch eher in der Pampa liegende Zollamt (Donau-)Hafen noch keine Möglichkeit der bargeldlosen Abwicklung hatte und ich mal eben ein paar km zum nächsten Geldautomaten reiten durfte...
    Selber hatte ich Bässe mit DPD verschickt. Zu diesem Anbieter kam ich, weil wir bei meinem Arbeitgeber Sendungen bis 30 kg mit eben diesem Dienst verschickten. Mit denen hatte ich über die Jahre keine Probleme und die Sendungen waren bis nach Spanien, Sardinien und BeNeLux verschickt worden, einmal auch auf eine britische Insel. Auch ein Gibson Thunderbird im Koffer und Karton hat deren Gurtmaß nicht gesprengt. Der geschätzte Kollege Catfish hat dieses Jahr ein Instrument von mir mit diesem Versender bekommen und nicht geklagt.
    Moment - einmal gab es ein paar Tage Herzklopfen, als in irgendeinem HUB ein Baß verloren ging und dann doch gefunden wurde.
     
  7. igsman

    igsman Well-Known Member

    Bassix:
    ß18.924
    Hab nicht alles gelesen. Als ich meinen gibson versendet habe, erinnere ich mich noch das es bei gls leider keine Möglichkeit gab einen 1000,- BassVersand ausreichend (oder überhaupt. Das weiß ich nicht mehr genau) zu versichern. Ich glaube das war pauschal bis zu Betrag x versichert. Und mehr ging dann eben nicht. Das is schon ein nicht zu Verachtendes Risiko. Hoffe das wurde nicht schon thematisiert.
     
  8. Florian Grey

    Florian Grey New Member

    Bassix:
    ß54
    Hallo "Franzos". Ich möchte mir einen Bass aus Frankreich nach Deutschland schicken lassen. Kannst Du mir einen konkreten Tipp für einen Versender nennen? Knackpunkt scheint die Warenwertversicherung zu sein. Der Bass hat einen Gebrauchtwert von ein paar Tausend Euro und die französische Post/DHL scheinen schon 250 Euro für Versand bis 500Euro-Warenwert-Versicherung zu wollen...
    Lieben Dank und viele Grüße
    Florian Grey
     
  9. Florian Grey

    Florian Grey New Member

    Bassix:
    ß54
    Ich habe schon ein paar Bässe direkt im Instrumentenkoffer per Hermes verschickt. Die bieten extra den Service "Kofferversand" an. Das kostet 13,79 Euro. Gewicht bis 31,5 kg und bis 1.000 Euro versichert. Den Kofferschlüssel könnt Ihr auch parallel per Post versenden. Auf diesem Weg habe ich auch schon Topteile und kleine 15" bzw 2x10" Boxen verschickt.
     
  10. b_string_funk

    b_string_funk Active Member

    Bassix:
    ß12.260
    wenn der Bass auf mehrere tausend Euro versichert sein soll - nehme ich Ups oder FedEx - Warenwert /Versicherungswert bekannt geben - und bei so einer Summe ist das Extra für die zusätzliche Versicherung nicht nennenswert.
    Habe so schon viele Bässe innerhalb EU erhalten und verschickt und auch aus den USA so einige Bässe erhalten.

    Deine Einschätzung mit 250 Euro bei Franz. Post scheint mir nicht ganz zutreffend.

    bei weniger teuren Instrumenten funktionieren DPD, GLS, DHL, was auch immer genauso, nur bei wirklich teuren Instrumenten würde ich darauf achten, dass sie auch dementsprechend für den Transport versichert sind.
     
  11. der Franzos

    der Franzos R.I.P Mikki

    Bassix:
    ß45.374
    Hi, so wertvolle Sachen habe ich noch nicht versendet und deshalb leider auch keine Erfahrungen/Tipps.
    Kurzer Blick bei der Post: scheint bis 1500€ ad valorem (Neuwert minus 10% pro Jarh oder so ähnlich) versichert zu sein. Dies sollte allerdigns nochmal nachgeprüft werden.
     
  12. seppblind

    seppblind Well-Known Member

    Bassix:
    ß26.795
    :D Eine gute gelegenheit dieses grauenhafte bild, nach einem GLS transport von D nach Ö, wieder mal einzustellen.
    Das objekt war vermutlich längere zeit einem regenguß ausgesetzt.
    Das hardcase hat schlimmeres verhindert.

    Auch ich habe recht blöd drein'gschaug :O!

    GLS shipment Bass verp. 1.JPG
     
  13. bass1-2

    bass1-2 I ♥ BASS

    Bassix:
    ß3.558
    ..hey - ich hatte im frühjahr über ebay kleinanzeigen einen epiphone eb-0 gekauft; bei meinem gebot hatte ich
    einen abgeschraubten hals als bedingung für den deal gemacht.
    der verkäufer hatte mit für 15 eur einen sicheren versand versprochen.
    wie es kommen sollte, wurde der bass mit gebrochener kopfplatte geliefert. der hals war natürlich nicht abgeschraubt.
    darauf hin schrieb ich den verkäufer an, der von allem nichts wissen wollte. im gegenteil: der vater seiner freundin, schrieb er, sei bei der polizei, mit dem hätte er gesprochen, ich hätte keine ansprüche. er wollte auch nicht, dass ich den fall in einem forum diskutiere.

    ich habe ihn dann um die telefonnummer des polizisten gebeten, die ich natürlich nicht erhalten habe....

    in dem zuge habe ich mich dann mit den allgemeinen geschäftbedingungen und den bedingungen, wie ein paket auszusehen hat,
    beschäftigt (dhl).
    sehr interessant finde ich den passus, dass sich der versender verpfichtet, alles so zu verpackt, dass der dhl und dritten kein schaden entsteht.
    im umkehrschluss heisst das für mich, dass - sobald der versendete gegenstand beschädigt ankommt, die verpackung nicht richtig war und deshalb der vertrag nicht zustande gekommen ist und daher kein anspruch auf die versicherung entsteht.
    von daher haftet dhl vermutlich nur dann, wenn das zustellfahrzeug verunglückt.

    es geht beim versand dann auch um den gefahrenübergang, d.h. ab wann ist der käufer für das paket nicht mehr verantwortlich.
    in der regel ist das in dem moment, in dem er das paket bei der post aufgibt.
    das setzt aber voraus, dass das paket richtig verpackt ist.

    da mein verkäufer weder den hals abgeschraubt hatte (für mich eine art vertragsbedingung) und der bass unzureichend verpackt war
    (ibanez-gitarrenkarton, bass lag einfach drin), hat der gefahrenübergang aus meiner sicht nicht statt gefunden, da dies grundvoraussetzungen für eben jenen gefahrenübergang ist.
    er meinte dann auch, ich solle den fall mit dhl klären - allerdings hatte er ja den "vertrag" mit dhl geschlossen, von daher hatte ich
    diesbezüglich keine möglichkeiten, da dhl nur mit dem absender kommuniziert.

    ich habe den schaden dann am postschalter reklamiert und der bass wurde zur sendungsüberprüfung einbehalten.
    am ende habe ich dann 100 eur vom verkäufer zurück bekommen (preis waren 115 eur), die 15 eur für den versand wollte er nicht mehr herausrücken (dabei hatte der depp mir doch einen sicheren versand versprochen)...
    da war bisher meine einzige schlechte erfahrung.

    ansonsten habe ich mit dpd sehr gute erfahrungen gemacht. bei zwei bässen habe ich sogar einen leeren koffer zu den verkäufern geschickt, da diese "nur abholung" angegeben hatten. über dpd konnte ich auch den rücktransport organisieren,
    so dass die verkäufer nur den (von mir bezahlten und als pdf versendeten) paketschein aufkleben und zur abholung zu hause sein mussten.
    super sache, wie ich finde.
    grüsse,
    da
     
  14. Klaus

    Klaus Well-Known Member

    Bassix:
    ß6.532
    Bist Du da ganz sicher? Aus der Zeit als ich mal in einem Musikladen gejobbt habe weiss ich, das da sämtliche neu gelieferten Bässe und Gitarren mit gelockerten Saiten angekommen sind. Argument war damals, dass bei einem Stoß beim Transport so weniger Spannung auf dem Hals ist, und er so weniger leicht brechen kann.

    Würde mich echt interessieren, denn daher versende ich auch immer die Instrumente mit leicht gelockerten Saiten.
     
  15. TheBass

    TheBass Well-Known Member

    Bassix:
    ß43.798
    Beim Versand aus Asien liegen die Instrumente oft Monate in irgendwelchen Containern bzw. kalten Lagerhallen. Bei Ankunft im Musikgeschäft müssen die Teile sowieso erst mal eingestellt werden und sich wochenlang akklimatisieren bevor der Hals seine endgültige Lage erreicht. Deswegen spart man sich in der Fabrik diesen zeitaufwändigen Einstellungsprozess. Zudem werden die Instrumente mit gelockertem Halsverstellstab versandt, damit die Gegenspannung den Hals nicht verzieht. Genau das passiert aber, wenn man die Saiten vor dem Versand lockert. Wenn man ein paar Wochen abwarten kann, bevor der Bass wieder seine optimale Saitenlage erreicht, kann man den Bass so versenden. Ansonsten macht das keinen Sinn. Das Spannungsgleichgewicht aus Saitenspannung und Halsverstellstab stabilisiert den Hals viel mehr, ähnlich wie der Mast bei Segelschiffen durch die gespannten Wanten stabilisiert wird. Man sollte beim Versand lediglich durch dafür sorgen, dass der Bass sich im Versandkarton nicht bewegen kann und die Saiten nicht auf das Griffbrett bzw. die Bünde schlagen können.
     
    Stainless gefällt das.
  16. BassTart

    BassTart verrickt, donnergevögelt und röhrenkrank

    Bassix:
    ß10.712
    Da ist ja mal interessant. Verpackung "nicht richtig" - wird denn da auch definiert, was eine "richtige" Verpackung ist? Sonst wäre es ja sehr einfach für den Paketdienstleister, alles an Beschädigung durch Einwirkung auf das Paket unterhalb der Schwelle Atomkrieg als 'der "nicht richtigen" Verpackung zuzuschreiben' zu deklarieren. Was wiederum bedeuten würde, daß die Transportversicherung ausschließlich eine Verlustversicherung wäre.
    Kurz: es gibt keine Versicherung gegen Transportschäden?!:O!
    :-/
     
  17. bass1-2

    bass1-2 I ♥ BASS

    Bassix:
    ß3.558
    ..-hey - ich empfehle in diesem zusammenhang ´mal die "versandbedingungen dhl paket national" und die "allgemeine geschäftsbedingungen dhl paket/ express (national)" zu studieren.
    in den allgemeinen geschäftsbedingen steht unter "7 versicherungen,...(3) vom versicherungsschutz sind insbesonderen nicht gedeckt:... Schäden die durch fehlende oder mangelhafte verpackung vom absender verursacht worden sind."

    "6 haftung: (5): der absender haftet vor allen für den schaden, der dhl oder dritten aus ..der verletzung seiner pflichten gemäß abschnitt 3 entsteht. der absender stellt insoweit dhl on jeglichen ansprüchen dritter frei."
    "3 rechte und mitwirkungspflichten des absenders: (5) der absender trägt die alleinige verantwortung und das risiko für alle folgen, die aus einem - auch nach anderen bestimmungen als diese agb - unzulässigen güterversand resultieren. der absender stellt dahl von jeglichen
    ansprüchen dritter...frei".

    "versandbedingungen dhl paket national:
    3 verpackungsbedingungen: 3.1 ...alle sendungen müssen nach inhalt..sicher verpackt sein...3.2.die verpackung der sendung muss dem inhalt entsprechen und so beschaffen sein, dass die versandgeenstände vor verlust und beschädigung geschützt sind".

    so darf auch der karton keinen rückschlüsse auf den wert des gutes beinhalten (z. b. produktfoto oder hinweis:"hier kommt ihr neuer rickenbacker 4003..")..
    da frage ich mich: tritt damit die haftung ausser kraft, wenn der postmann, der fender nicht mag und - durch den fender-schriftzug auf dem karton "angestachelt" - diesen einer besonderen härteprobe unterzieht.

    das ist sicherlich ein extremes beispiel - ich bin kein jurist. ich habe mich - wie oben geschrieben - in zusammenhang mit meinem fall damit beschäftigt.
    für mich liest sich das ganze so: wenn eine sendung beschädigt wird, beweist die beschädigung, dass die sendung nicht richtig verpackt war. damit habe ich gegen meine mitwirkungspflicht verstossen.

    den hinweis, dass ein paket aus 1 m höhe abstürzen können muss, habe ich in dem zusammenhang nirgends gefunden. dhl schreibt von verpackungen "..die den inhalt der sendung gegen belastungen, denen sie normalerweise während der postbeförderung durch druck,
    stoß, vibration und temperatureinflüssen ausgesetzt sind, sicher schützt und hinreichend fest, druckstabil und ausreichend biegefest" ist.

    bei dem eb-0 bass war dann wahrscheinlich auch so, dass die verpackungsüberprüfung der dhl eine nicht sachgerechte verpackung festgestellt hat und daher die versicherung nicht eingesprungen ist.
    wie es tatsächlich war weiß ich nicht, da ich ja nicht der absender war.

    verzwickt das ganze...
     
  18. cellkirk74

    cellkirk74 Kalif anstelle des Kalifen

    Bassix:
    ß67.940
    Der Versender (=Auftraggeber des Spediteurs) muss sie haben. Dann ist das abwer in der Regel gedeckt.

    Ich hab schon sehr viel quer durch die Welt geschickt. Bisher gings fast immer gut. Allerdings besteh ich auch darauf, dass wenn ich mal was verkaufe der Käufer ausdrücklich das VErsandrisiko trägt. Ich hab nämlich keinen Bock mich dann nachher noch ewig mit denen rumzuärgern.
     
  19. BassTart

    BassTart verrickt, donnergevögelt und röhrenkrank

    Bassix:
    ß10.712
    Ah, "normalerweise während der Postbefürderung"... dann muß ich mich korrigieren, also auch gegen Atomschlag geschützt.:D

    Das ist schon klar, aber was für eine Rechtsschutz? Es gibt doch für jeden Bereich eine eigene, z.B. Verkehrsrechtsschutz, Vermieterrechtsschutz usw. Was wäre denn die Für solche Fälle passende?

    Dito!
     
  20. cellkirk74

    cellkirk74 Kalif anstelle des Kalifen

    Bassix:
    ß67.940
    Vertrags- bzw. Schadenersatzrecht. Wenn die mit den paketen fahrlässig oder sogar vorsätzlich mies umgehen isses Deliktsrecht. Ist in den meisten Verbraucherversicherungen abgedeckt.
     

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