Lautsprecher - Impedanzen
Ergänzung - wann ist das sinnvoll?
Die Verwendung zusätzlicher Lautsprecher ist vor allem sinnvoll, wenn:
- die Cabinets nicht ausreichend belastbar sein sollten, oder wenn man zwingend auf einen anderen Lastimpedanzwert kommen muss.
- mehr Ausgangsleistung gebraucht wird, der Verstärker aber seine volle Leistung noch nicht an der verwendeten Box abgibt (höherer Schalldruck).
- das Instrumentensignal „breiter“ verteilt werden soll, z.B. auf grossen Bühnen.
Der Gesamtwiderstand
Zur Berechnung des Gesamtwiderstands (Gesamtimpedanz) muss dringend beachtet werden, dass es 3 verschiedene Möglichkeiten gibt, Lautsprecher zusammenzuschliessen. Erstens die Parallelschaltung, zweitens die serielle Schaltung (Reihenschaltung) und drittens eine Kombination von parallel und seriell.
Verkabelungsarten
Die Verkabelungsart hat einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtwiderstand. Ein Beispiel mit zwei 8 Ohm Boxen: parallel geschaltet ist der Gesamtwiderstand 4 Ohm - seriell geschaltet beträgt er 16 Ohm!

Die Formeln
Nennen wir den Gesamtwiderstand Zg, die Widerstände der Lautsprecher Z1, Z2, Z3 usw.
Für die Parallelschaltung gilt:
Zg = 1:[(1:Z1)+(1:Z2)+(1:Z3)+...]
Im Beispiel: Zg = 1:[(1:8 Ohm)+(1:8 Ohm)]
Zg = 1:[0.125 Ohm + 0.125 Ohm]
Zg = 1:0.25 Ohm = 4 Ohm
Sind die Widerstände der Boxen identisch (zB. alle gleich 8 Ohm), erübrigt sich das aufwendige Rechnen: durch die Anzahl der Lautsprecher teilen - fertig (zB. 8:2 = 4 Ohm).
Für die Reihenschaltung (seriell) gilt:
Zg = Z1 + Z2 + Z3 + ...
Im Beispiel: Zg = 8 Ohm + 8 Ohm = 16 Ohm
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