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Lange Zeit dachte man, der Fender Precision Bass (1950) sei der erste elektrisch verstärkte Bass, der so wie eine traditionelle Gitarre horizontal getragen werden kann. Vergessen wurde Audiovox Manufacturing & Co., die kleine Firma, die ca. 1935/36 den "#736 Electric Bass Fiddle" auf den Markt brachten. Nachforschungen ergaben, dass, obwohl der Bass ein paar Mal verkauft wurde (vor allem an Gospel- und Country-Bands), er der damaligen Zeit so weit voraus war, dass er nie richtig ankam. Audiovox machte um 1950 dicht. |
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Hier noch Audiovox-Werbung (ca. 1936). Man beachte hinten in der Mitte: der "#736 Electric Bass" - eine schwarze (oder zumindest dunklere) Version |
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Die Kopfplatten-Form widerspiegelt hier die obere Form des Korpus. Sehr deutlich wird hier die Einfachheit der Stimmmechaniken. |
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Damit man auch die höchsten Bünde erreicht besitzt der Audiovox ein Cutaway auf der unteren Korpushälfte. |
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Kabelanschluss auf der oberen Seite der Gitarre! Beim Original-Modell kam da das Kabel direkt (ohne Stecker) aus der Korpus. Bei diesem Modell wurde nachträglich eine Klinken-Buchse eingebaut. |
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Der einzige Regler: Volume. Da gab's ja auch nicht viele Pickups zum auswählen. Der Dreh-Knopf hier im Bild ist für Audiovox-Gitarren eher untypisch - man nimmt daher an, dass der Originalregler nachträglich ersetzt wurde. |
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Pickup im "Blade"-Stil. 1930 von Paul Tutmarc (Musiker aus Seattle) und dem allround Genie Arthur Simpson entwickelt. |